Dieses Wochenende ging es nach Berlin zusammen mit meinen
Eltern. Wir hatten kein großes Programm sondern wollten Ihnen einfach mal die
Stadt zeigen da sie schon lange nicht mehr hier waren.
Los ging es Freitag um 16Uhr und wir waren ungefähr um 20:15
im Motel One am Alexanderplatz. Die Tiefgarage war leider voll aber man bekommt
einen Rabatt von 9€ für das Parken unterm Alexanderplatz und das ist ja nicht
weit weg. Nachdem wir kurz unsere Sachen aufs Zimmer gebracht haben suchten wir
uns etwas zu essen. Eigentlich wollten wir Tapas essen im Las Olas aber irgendwie war hier keiner und im
Außenbereich gab es nur Kellner des darüber, und dazugehörigen, Steakhouse Escados. Aber wir haben uns dann draußen hingesetzt
und beim Steakhouse gegessen. Tim und meine Mama hatten ein Pfeffersteak mit
Ofenkartoffel, mein Vater einen Grillteller und ich hatte Lachs mit Guacamole.
Es war alles sehr lecker, hat jedoch etwas lange gedauert. Wir haben zusammen
mit Trinkgeld 100€ bezahlt.
Danach sind wir noch am Alexanderplatz ein bisschen
rumgelaufen und dann weiter zum Hackeschen Markt.
Am Alexanderplatz war anscheinend ein veganes Fest mit vielen Ständen. Diese
hatten jedoch leider schon zu und am nächsten Tag waren wir hier nicht mehr.
Wäre bestimmt sehr interessant gewesen vom Essen her. Ich bin da ja sehr offen
beim Essen und probiere gerne neues :-) Es war noch ziemlich viel los und die Leute haben sowas Essen als auch Getränke
noch bestellt. Hier haben wir uns noch hingesetzt und etwas getrunken (sehr
leckeres Cider). Inzwischen war es Mitternacht und wir sind zurück zum Hotel
und ins Bett.
Am Samstagmorgen ging es ins Spreegold gegenüber zum
Frühstück. Das war richtig lecker und nicht das Standard-Frühstück dass es
überall gibt. Ich hatte Porridge mit Kokosmilch, Vanille, Granola und frische
Früchten- dazu einen frisch gepressten Orangensaft. Meine Eltern hatten das
französische Frühstück mit Brot, verschiedenen Käse, Marmelade und waren total
begeistert vom Croissant. Tim hatte das englische Frühstück mit ordentlich
Bacon und Bohnen. Umsonst gab es Wasser mit Minze drin. Nicht ganz billig alles
aber es lohnt sich.
Danach ging es mit einem OneDrive Auto zum Kurfürstendamm.
Wir sind die Straße ein bisschen entlang spaziert und zwischendrin immer mal
wieder in ein Geschäft gegangen. An einer Kreuzung mussten wir dann warten weil
eine riesige Motorrad Gruppe die Straße entlang fuhr. Mein Vater machte
begeistert Fotos.
Dann suchten wir das nächste OneDrive Auto. Der Vorteil
neben dem Fakt das man nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel warten muss,
ist auch dass man in Straßen kommt die man sonst nicht gesehen hätte. Außerdem
gibt es immer wieder Elektroautos, diese kann man sonst ja nicht so einfach
fahren. Man muss nur aufpassen dass man niemanden überfährt da man sie ja nicht
hört.
Vom Kurfürstendamm ging es dann zum Checkpoint Charlie. Ein
paar Fotos machen, ein paar Sounvenirs anschauen und dann zu Fuß in Richtung
Spree und Museumsinsel. Hier haben wir uns dann ins Ampelmännchen cafe gesetzt
und etwas Kühles getrunken. Das Wetter war wie immer super wenn wir in Berlin
sind und so konnten wir entspannt den Booten zusehen die ihre Rundfahrten
machen und den Spatzen die auf der Suche nach etwas zu essen waren und sich
dabei über eine gefundene Salzstange freuten. Von hier ging es dann kurz ins
Hotel zum frisch machen.
Zum Mittag ging es mit dem eigenen Auto zur Markthalle Neun.
Vorher haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Lakritzdealer gemacht :-) In der Markthalle gab
es eine Platte mit 2 Fleischsorten, Salat, Kartoffeln und Soßen. Letztes Mal
waren die Kartoffeln besser. Es gab Porked Belly und Pulled Pork. Danach haben
wir bei Kumpel & Keule noch einen Burger gegessen- ein halber hätte auch
gereicht aber sie sind halt so lecker… Dazu gab es wieder eine frische
Ingwerlimonade und einen Eistee. Wir waren leider ein bisschen spät dran so
dass es nicht mehr ganz so viel Auswahl gab.
Von hier aus sind wir zum Tempelhofer Feld gefahren. Dies
kannten meine Eltern noch nicht und fanden es toll. Wir sind ein bisschen
spazieren gegangen und haben uns dann hingesetzt, das Wetter genossen und Leute
beobachtet. Für 18Uhr hatten wir bei Tims Onkel angefragt (Wannseeschipper) ob wir eine Bootstour machen können. Es ging 2 Stunden lang den Wannsee und die
Havel entlang. Die Häuser die dort stehen sind schon ein Traum. Viele Schiffe
waren nicht unterwegs trotz des guten Wetters. Wir konnten unterwegs was Kühles
trinken und auch ein paar tolle Fotos der untergehenden Sonne machen. Danach
sind wir noch in eine Tapas Bar beim Hotel (Atame) und haben den Abend bei ein
paar Tapas ausklingen lassen.
Sonntagmorgen ging es noch einmal ins Spreegold. Heute gab
es einen Breakfast Salad mit Eier, Landbrot, Tomatensoße, Pilzen, Rote Bete, Couscous,
Spinat und Salat. Tim hat Rührei mit Salat und einen Joghurt mit Granola und
Obst gegessen. Mein Papa noch einmal das französische Frühstück und meine Mama
ein belegtes Brötchen, ich weiß leider nicht mehr was drauf war, das heiß
getoastet war und noch ein Croissant mit Marmelade.
Danach haben wir ausgecheckt und sind unser Auto holen
gegangen. Wir fuhren zuerst zur East Side Gallery wo ein großes Stück Mauer
steht dass Künstler bemalt haben. Dann fuhren wir zum Brandenburger Tor. Hier
konnte man sogar umsonst parken in den Seitenstraßen weil Sonntag war. Wir
haben uns das Brandenburger Tor, das Holocaust Denkmal und den Reichstag
angeschaut. Hier war ordentlich was los weil Tag der offenen Tür das Wochenende
über war.
Anschließend fuhren wir am Olympiastadion vorbei, hier war
es aufgrund einer Veranstaltung leider auch sehr voll, und zum Flughafen Gatow.
Das Museum wollen wir uns später noch einmal anschauen. Dann haben wir uns an
die Heimfahrt gemacht. Leider war sehr viel Stau aufgrund von verschiedenen
Baustellen. An einer Tankstelle gab es dann noch ein Eis für zwischendurch.
Snickers-Eis am Stiel muss man einfach mal gegessen haben! Aber um 18:30 waren
wir dann auch zuhause und haben uns Pizza bei unserer Lieblingspizzeria um die
Ecke geholt. Nach Kochen war mir nämlich nicht mehr :-)

Kommentare
Kommentar veröffentlichen