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Eine Woche in New York

1.      Tag Anreise
Am Freitagnachmittag ging es mit dem Auto los nach Frankfurt. Wir hatten im Steigenberger, dass direkt am Flughafen liegt, 2 Zimmer reserviert. Parken konnten wir direkt nebenan und mit dem Hotel-Shuttle zum Flughafen fahren.
Der Verkehr war zum Glück in Ordnung so dass wir gut durchkamen. Nachdem wir die Koffer aufgegeben und eingecheckt hatten am Flughafen aßen wir noch etwas dort.

2.    Tag Flug und Ankunft
Unser Flug ging morgens um 8:20- also früh aufstehen und mit dem Shuttle zum Flughafen. Der Flug dauerte ca. 8,5 Stunden. Der Service von Singapore Airlines war richtig gut und so verging die Zeit relativ schnell. Für den Transfer nach Manhattan hatten wir uns Plätze im Shuttlebus reserviert da wir ja 4 Personen mit großen Koffern waren und daher 2 Taxis gebraucht hätten oder ein Großraum, hier konnte ich vorab aber keine Preise finden. Der Shuttle hat 18€ pro Person gekostet und fuhr direkt zur Grand Central Station. Unser Hotel, das Grand Hyatt, lag direkt nebenan. Inzwischen kostete hier unser Aufenthalt für 2 so viel wie wir für 4 bezahlt haben- also frühzeitig buchen.
An der Rezeption wurden uns dann Zimmer einer höheren Kategorie für 25$ die Nacht angeboten auf den höheren Etagen. Diese waren auch direkt bezugsfertig obwohl wir schon gegen 14Uhr ankamen. Nachdem wir ausgepackt hatten zogen wir auch direkt los. Es schneite schon den ganzen Tag und daher sahen wir New York direkt in weiß gehüllt.
Zuerst ging es zum Rockefeller Center um den Tannenbaum anzuschauen- es war sehr voll und ich hätte mir den Baum doch irgendwie noch größer vorgestellt. Aber es war alles sehr weihnachtlich dekoriert und überall wurde Weihnachtsmusik gespielt. Danach sind wir zum Times Square gelaufen und haben uns die vielen bunten Lichter angeschaut. Gegessen haben wir einen Hot Dog im Grand Central Terminal. Durch den Jetlag waren wir dann auch ziemlich müde und haben früh geschlafen.




3.    Tag
Morgens gingen wir erstmal zu Pret a Manger. Die Kette kannten wir ja schon aus London und auch hier waren die Baguettes wieder sehr lecker. Dass alles in NY ein bisschen teurer ist merkten wir aber schon hier.
Für heute haben wir uns Tickets für das One World Trade Center besorgt. So fuhren wir mit der Metro bis zur Südspitze von Manhattan. Da wir früh dran waren machten wir erst noch Fotos im Battery Park, von der Freiheitsstatue und dem Bullen an der Wallstreet, bzw. an seinem aktuellen Platz. Es war noch alles schön weiß vom Schnee und wir konnten einige tolle Bilder machen. Natürlich wollten uns diverse Leute dazu animieren die Tour zur Freiheitsstatue zu machen aber da wollten wir ja heute nicht hin.
Die Schlange vorm World Trade Center war nicht groß wobei wir die vor der Kasse auslassen konnten da wir die Tickets ja online gekauft hatten. Es war alles gut organisiert und wir waren schnell oben. Hier kann man leider nicht nach draußen aber auch durch die großen Glasfenster war die Aussicht super. Man kann so lange oben bleiben wir man möchte, dann geht’s es mit dem Fahrstuhl wieder hinunter. Danach haben wir uns noch das Memorial angeschaut, im Museum waren wir nicht mehr.
Meine Mama wollte gerne zu Century 21 und dieser ist direkt um die Ecke, ein Outletstore. Hier haben wir dann noch einige Zeit verbracht und sind danach den Broadway entlang zurück durch Manhattan gelaufen. Dies war ganz schön anstrengend aber wir haben immer wieder kurze Pausen gemacht und bei Wendy´s etwas gegessen. Am Weihnachtsmarkt am Union Square gab es heißen Apfelpunsch.
Abends konnten wir uns erst nicht entscheiden wo wir essen gehen wollen. Auf irgendwo groß hinlaufen oder fahren hatten wir keine Lust und sind daher die Lexington Avenue ein Stück hochgelaufen. Hier fanden wir den Deli Bloom´s und haben hier sehr lecker gegessen, die Portionen riesig. Man muss halt einplanen das man für ein Abendessen mindestens 120USD zahlt inklusive 20% Trinkgeld bei 4 Personen. Das Highlight war das Chicken in a Basket was aus panierten Hähnchenteilen, Zwiebelringen und Pommes bestand.






4.     Tag
Am nächsten Morgen probierten wir zum Frühstück den Bagel Express aus, diesen hatten uns unsere Nachbarn empfohlen. Ich hatte einen Bagel mit Walnuss und Rosinen Frischkäse und Tim mit getrockneten Tomaten. Die waren beide sehr lecker und mit einem Tee und einer Flasche Orangensaft waren es ca. 12EUR.
Danach liefen wir in Richtung Central Park vorbei am Plaza Hotel wo Kevin gedreht wurde. Wir hatten uns vorher extra noch „Kevin – allein in New York“ angeschaut J
Dann schlenderten wir ein paar Stünden durch den Park mit einer kleinen Pause am Weihnachtsmarkt am Columbus Circle und dem Einkaufszentrum dort. Es ist wirklich erstaunlich wie ruhig es doch im Park ist obwohl er ja mitten in der Stadt ist. Es gibt überall kleine Seen und orte wo man sich gemütlich hinsetzen kann. Wir sahen viele kleine Spatzen und Eichhörnchen.
Die Eislaufbahn wurde gerade für die Läufer vorbereitet und danach durften alle nur eine Richtung fahren- sah bei den meisten aber ziemlich geübt aus.

Für 16:15 hatten wir uns morgens Tickets für die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers gekauft. Hier dauerte es relativ lange bis wir letztendlich oben waren so dass es leider nicht mehr hell war sondern die Sonne schon unterging. Aber dies sah auch super aus und wir blieben, obwohl es sehr kalt war, bestimmt eine Stunde oben.
Vorab hatten wir uns einen Italiener in der Nähe vom Times Square gesucht zu dem wir anschließend gingen. Wir bekamen sofort einen Platz und wurden sehr freundlich bedient. Die Pizzen waren schön groß, lecker und kross. Das Wasser, das es überall umsonst gibt, schmeckte auch überhaupt nicht nach Chlor. Dann liefen wir an der New York Public Library vorbei und schauten uns diese auch noch von innen an. Hier kann man einfach so reingehen, Es ist ein wunderschönes altes Gebäude mit tollen Deckenverzierungen.







5.  Tag
Heute Morgen frühstückten wir im Bloom´s. Es gab für mich Pfannkuchen mit frischem Obst und karamellisierten Walnüssen, Tim hatte Pfannkuchen mit Banane und Schokostückchen und meine Eltern Omelette und Eier mit Bratkartoffeln. Danach waren gut gestärkt, und sehr satt, für den Tag. Wir fuhren mit der Metro zur Staten Island Ferry. Auf dem Weg dorthin wollten uns sehr viele die Tour direkt zur Freiheitsstatue verkaufen bzw. uns dorthin locken. Aber die Fähre ist kostenlos und man kann die Statue gut sehen (und für den Besuch der Krone hätte man eh Monate vorher reservieren müssen).
Anschließend schauten wir uns noch die Wallstreet an, hier gab es schöne weihnachtliche Deko mit Tannenbäumen und Kränzen.
Danach shoppten wir nochmal ausgiebig bei Century 21 und fuhren dann vollgepackt zurück.
Abends aßen wir nochmal bei Bloom´s.



6. Tag
Heute gab es wieder einen Bagel beim Bagel Express, dieses Mal mit Low Fat Cream Cheese damit es nicht so auf den Magen schlägt.
Danach gingen wir heute nur zu zweit los in Richtung Macys das wir von oben nach unten einmal durchstöberten, zu Superdry und dann weiter in Richtung Hells Kitchen. Hier liefen wir einfach ein bisschen durch die Straßen in Richtung Hudson. Hier war es sehr windig und dadurch richtig kalt. Wir machten noch ein paar Fotos von dem Flugzeugträger der dort anzuschauen ist und fuhren dann mit der Metro zurück.
Um 15Uhr trafen wir uns wieder mit meinen Eltern und fuhren zur Brooklyn Bridge. Eigentlich wollten wir rüber fahren und dann Richtung Manhattan laufen aber da wir in die falsche Metro stiegen sind wir in Richtung Brooklyn gelaufen. Die Sonne fing langsam an unter zu gehen und das Licht war super. Es gab kaum Wolken und es war überhaupt nicht diesig, so hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt.
Wir überquerten die Brücke und gingen dann noch ans Wasser um die Brücke im Ganzen zu fotografieren. Hier war es leider noch windiger.
Dann fuhren wir mit der Metro weiter rein nach Brooklyn in die Dycker Heights. Von der Haltestelle aus liefen wir noch ca. 20 Minuten. Dann kamen die ersten Weihnachtshäuser in Sicht. Der Bereich von der 82-86 Straße zwischen der 11 und 13 Avenue ist bekannt für ihre toll geschmückten Häuser in der Weihnachtszeit. Es gibt massenhaft Lichterketten, Figuren und Tannengrün in allen möglichen Varianten. Sonst soll es hier ziemlich voll sein da es auch Bustouren von Manhattan aus gibt (die dann50$ kosten). Heute waren kaum Menschen unterwegs, war aber auch hier sehr kalt. Danach liefen wir dann zur nächsten Metro Station von wo aus wir über die Manhattan Bridge fahren konnten mit Blick auf die Brooklyn Bridge.
Tim hatte sich vorab die Google Maps Karte von New York runtergeladen und eine App in der man offline den metroplan sehen konnte, dies war sehr praktisch. Ich hatte zwar auch ein Büchlein mit mit allen Details aber zum schnell mal eben gucken war dies praktischer.
Als wir zurück kamen hatte Bloom´s leider nicht mehr lange offen so dass wir nebenan zu Scottys gingen die 24 Stunden auf haben. Dies war leider nicht gut. Meine Mama bekam anderes Fleisch als bestellt weil das andere nicht mehr verfügbar war- ohne Info vorab, es fehlten Beilagen und das Wasser schmeckte total nach Chlor.





7.  Tag
Morgens gab es im Bloom´s wieder Omelette und Pfannkuchen, diesmal teilten Tim und ich uns beides. Danach machten wir uns alleine auf den Weg in Richtung Highline. Wir liefen den Weg und brauchten so 30min. Die Highline ist eine stillgelegte Eisenbahnstrecke die an der Westseite von Manhattan ab der 34 Straße losgeht.  Diese sind wir bis zum Chelsea Market entlang gelaufen. Der Chelsea Market ist in einem alten Industriegebäude oder ähnlichem und besteht aus vielen kleinen Geschäften. Hier machten wir dann eine kleine Pause mit Eistee und Muffins.
Dann folgten wir der Highline weiter bis zum Ende. Man landet im Meatpacking und kann dann weiter bis nach SoHo gehen. Es ist sehr interessant zu sehen wie sich die Häuser verändern- von den großen Hochhäusern zu den kleinen Reihenhäusern mit den tollen Eingangstreppen oder Feuerleitern vorm Haus. Hier waren wir auch in einem Canada Goose Geschäft, wo man anstehen musste bis man rein durfte, aber mir sind die Jacken einfach zu teuer.
Abends waren Tim und ich dann bei der Blue Man Group und waren im Vergleich zu der Show in Deutschland ziemlich enttäuscht. Es ging nur etwas über eine Stunde, man kannte alles und es war nicht wirklich gut gemacht.




8.  Tag Rückflug
Frühstück gab es heute nochmal bei Pret a Manger. Danach packten wir die Koffer fertig und checkten aus. Die Koffer blieben im Hotel, das kostet 3USD pro Gepäckstück was wir ziemlich teuer fanden.
Danach fuhren wir nach Harlem. Es ist direkt anders als in Manhattan, es liefen nicht viele Weiße rum aber man fühlte sich auch nicht unwohl oder unsicher. Wir entdeckten einen Laden mit Partyzubehör von Tellern in verschiedensten Farben mit passendem Zubehör, Weihnachtsmannkleidung, Süßigkeiten nach Farben sortiert…. Wir kauften Elfenhaarreife und Süßigkeiten für unsere Nachbarn als Dankeschön für das Kümmern um unseren Hasen.
Dann liefen wir in Richtung Central Park und weiter nach East Harlem.
Von hier ging es mit der Metro zurück zum Hotel. Bei ShakeShack aßen wir dann Mittag und holten anschließend unsere Koffer. Um 15:30 wollten wir den Shuttle zum Flughafen nehmen.
Genau als wir aus dem Hotel kamen fing es stark an zu schneien. Zum Bus war es nicht weit aber es stiegen noch die Leute aus. So wurden wir ein bisschen eingeschneit bis alle Koffer drin waren. Der Bus auf dem Hinweg war deutlich angenehmer mit mehr Platz und mehr Stauraum für die Koffer. Unsere Busfahrerin meinte direkt dass viel Verkehr ist aber sie ihr bestes gibt. Unser Flieger ging um 20:15 und es hieß vom Shuttle dass man 1,5 Stunden einplanen sollte für die Fahrt zum Flughafen. Wir brauchten ungefähr 2 Stunden da die Straßen übermäßig voll waren und es nur im Schneckentempo voranging. Das Einchecken und die Sicherheitskontrolle ging relativ schnell. Es schneite immer noch und der Flieger hatte dann Verspätung. Als wir im Flieger waren musste dieser erstmal enteist werden, das dauert bei einem A380. Wir flogen dann mit 2 Stunden Verspätung los.

Die Fahrt nach Hause von Frankfurt aus lief dann ohne Probleme so dass wir so um 17Uhr zuhause waren.


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