Anreise
Am Sonntagmorgen um 6Uhr früh ging unser Flieger ab Hannover nach Gran Canaria. Endlich ging es mal auf die Kanaren JMeine Eltern holten uns nachts um 2:30 ab, wir hatten ein bisschen Zeit für die Baustelle eingeplant, und dann waren wir so um 3:40 am Flughafen. Der Flug ging pünktlich mit TUIfly. Leider gab es überhaupt keine Getränke oder einen Snack trotz 5 Stunden Flug. Es verlief alles ruhig. Am Flughafen angekommen kamen die Koffer recht zügig und es standen auch überall Damen bereit die einem sagten wo man den Transferbus findet.
So gegen 11:30 waren wir dann auf dem Schiff. Wir suchten uns erst einmal etwas zu trinken im Tag und Nacht Bistro und setzten uns draußen hin. Ich finde es hier sehr schön gemacht dass man fast einmal rum laufen kann auf Deck 5 aber hier auch einige Restaurants und Bars Außenbereiche haben. Wir aßen dann noch einen leckeren Burger und machten uns dann auf das Schiff zu erkunden. Einiges war doch ähnlich wie auf den anderen Schiffen aber es ist größer und hat damit ein bisschen mehr zu bieten. Unsere Kabine konnten wir uns so um 14:30 anschauen. Es war eine sehr schön helle geräumige Außenkabine bei der man sich ins Fenster setzen kann. Wir packten aus und gingen dann zum Abendessen in den Fischmarkt. Hier gefiel es uns sehr gut und so waren wir hier wären der Reise so 5-6 Mal J Die meisten Gerichte sind im Preis inbegriffen. Sushi kostet extra, ebenso einige Gerichte wie Königskrabbenbeine. Als Vorspeisen gibt es Fischcarpaccio, gebackene Meeresfrüchte, Baguette mit Krabben, Lachs oder Makrele, verschiedene Suppen, Cesar-Salad und anderes. Als Hauptgang gibt es Muscheln in Weißwein, Nudeln mit Fisch, Fish & Chips, Grillteller… und zum Nachtisch Milchreise, Rote Grütze oder Erdbeeren mit einer Mousse.
Um 21:15 war dann Seenotrettungsübung. Unsere Station war in der Abtanzbar bzw. in dem Casino direkt gegenüber. Anschließend fand die Willkommensshow auf dem Pooldeck statt und wir waren positiv überrascht vom Entertainment-Team im Vergleich zu den vorherigen Reisen.
Seetag
Am Seetag aßen wir erstmal ganz gemütlich Frühstück im Atlantik Mediterran. Hier wird man am Platz bedient. Es gibt Eierspeisen, Joghurt, Fisch, Wurst und Käse, verschiedenes Gebäck oder auch Pfannkuchen. Vollgefuttert suchten wir uns dann ein gemütliches Plätzchen auf dem Pooldeck. Das Wetter war heute nicht so toll und so gingen wir zwischendurch auch mal in die Sauna. Sonst verbrachten wir den Tag mit faulenzen und lesen. Es ist schon sehr angenehm dass man sich zwischendurch einfach an den Bars etwas zu trinken holen kann ohne eine Karte oder ähnliches zum Bezahlen dabei haben muss. Meistens tranken wir Schorlen, Eistee oder alkoholfreie Cocktails.
Um 17Uhr gingen wir zum Aufguss in die Sauna. Diese hat uns hier nicht so gut gefallen da der Raum nicht so schön aufgeteilt ist. Man kommt durch 2 Türen rein und es gibt 2 Öfen, so findet der Aufguss immer 2mal statt und während er auf der einen Seite passiert wartet man auf der anderen. Die Aussicht ist allerdings sehr schön nach vorne raus. Allgemein fanden wir den Saunabereich auch ein bisschen unübersichtlich mit vielen Ecken und wenigen Duschen. Die Dampfbäder haben mir aber sehr gut gefallen. Zum Ruheraum und dem Außenbereich muss man leider eine Treppe runter gehen und um in den Außenbereich zu kommen geht man durch den Ruheraum wodurch es hier auch mal lauter ist.
Abends gingen wir in das „Ganz schön gesund“ Bistro. Dies war sehr lecker. Vorab bekommt man eine Platte mit 6 verschiedenen Dips und verschiedenen Brot, dann hatten wir jeweils eine Vorspeise (Falafel und Weinbergblätter mit Bohnensalat) und einen Hauptgang (Bowl mit Avocado und Maishähnchen). Eigentlich waren wir dann schon satt und zufrieden aber da der Nachtisch so gut klang gab es diesen auch noch (Limettenmousse und Schokokuchen) JAlles was wir hier probiert haben hat sehr gut geschmeckt und das Personal war sehr freundlich.
Danach schauten wir uns um 20:30 "Der Klaviertransport" in der Schaubühne an und dann die Leinen Los Show um 21:30 im Theater, beides war sehr gut und gut besucht. Bei der Show wurde auch der Kapitän und die Offiziere vorgestellt.
Madeira / Funchal
Auf Madeira kann man zu Fuß in die Stadt laufen, das dauert ca. 15-20min. Schon vom Schiff aus sieht man die Hügel mit den bunten Häusern und auch einen kleinen Strand. Es wäre aber auch ein Shuttle für 9€ gefahren zwischen Schiff und Altstadt. Uns gefiel die Insel direkt sehr gut. Überall sind bunte Blumen, es ist schön grün und sehr sauber. Wir gingen erst in die Markthalle. Hier verkaufen Händler frisches Obst und Gemüse, Fisch (dies nur morgens), Gewürze, Blumen… Die Halle ist keine richtige Halle sondern ein großes Gebäude mit Innenhof auf 2 Etagen. Ich hätte mir gerne am zweiten Tag noch Chilis geholt, habe ich dann aber leider vergessen. Vom Markt aus ging es dann zur Seilbahn. Diese fährt hoch nach Monte, einem Stadtteil von Funchal. Hier gibt es schöne Häuser und mehrere Gärten. Wir mussten nicht lange warten und man kann bar oder mit Karte bezahlen, auch an einem Automaten. Um zur Seilbahn zu kommen läuft man einfach die Promenade entlang. Direkt am Anfang der Promenade, nah beim Schiff, befindet sich das Christiano Ronaldo Museum mit der Statue vor der Tür (wir waren aber nicht drinnen).
Oben angekommen gingen wir in den tropischen Garten. Er liegt direkt an der Seilbahn und kostet ca. 12€ Eintritt. Man bekommt am Eingang eine Karte des Parks, auch in deutsch.Er ist wunderbar angelegt aber man muss gut zu Fuß sein denn man läuft erstmal den Berg hinab und muss das später wieder hinauf gehen. Es gibt mehrere Teiche und Wasserfälle, kleine Brücken, eine alte Villa, ein Café, viele verschiedene Blumen und Pflanzen und einige Tiere (Schwäne, Enten, kleine Vögel). Wir liefen hier mindestens 2 Stunden durch. Zwischendurch gibt es immer wieder Bänke um eine Pause einzulegen. Es war auch nicht zu überlaufen da sich alles gut in der Anlage verteilt. Im Café holten wir uns etwas zu trinken und machten eine kleine Pause bevor wir den Weg wieder hoch liefen.
Von hier aus gingen wir zur zweiten Seilbahn. Hierfür läuft man an der ersten vorbei und dann ein Stück weiter. Diese führt zum botanischen Garten welcher ein Stück wieder am Berg runter liegt. Entweder man bucht quasi eine Rundfahrt mit der Seilbahn bei der auch der Weg bergab dabei ist oder einzeln und läuft dann vom botanischen Garten aus hinab. Dies war unser Plan. Der botanische Garten gefiel uns nicht so gut wie der tropische. Man sah überall den lehmigen Boden und es gab nicht so viele Blumen. Ich glaube hier waren wir nur so 45min. Man läuft auch wieder den Berg hinab aber hier kann man dort auch raus gehen. Dort standen dann auch einige Taxifahrer oder man kann einen Bus nehmen. Wir wollten runter laufen. Dies war doch anstrengend da es immer Berg ab ging ohne Bürgersteige oder Stufen und man musste immer wieder darauf achten nicht von einem Auto umgefahren zu werden da die Straßen auch relativ eng waren. Wir freuten uns unterwegs mal auf einer Treppenstufe eine Pause machen zu können. Aber es machte aus Spaß und zwischendurch hatte man immer wieder einen tollen Blick aufs Meer und das Schiff und es gab auch hübsche Häuser entlang der Strecke.
Unten angekommen holten wir uns etwas zu trinken an einem kleinen Kiosk und liefen dann zur Promenade. Hier machten wir eine Pause. Man hat einen schönen Blick auf die Häuser in den Hügeln, das Meer und auch die MS1. Es gibt auch einen Steg aus Beton den man hoch laufen kann und so einen tollen Blick auf den Monte hat. Dann liefen wir entlang der Promenade zurück zum Schiff.
Abends gingen wir im Atlantik essen und besuchten dann noch kurz die Poolparty.
Madeira / Funchal
Heute lagen wir noch bis 14Uhr in Funchal. Wir liefen einfach in die Stadt hinein und schauten uns diese an. Es ist auch hier sehr grün mit kleinen Gärten und Parks. Die Häuser sind sehr schön gestaltet mit vielen Holzelementen. Wir schauten uns auch einen Supermarkt an, das machen wir allgemein sehr gerne im Ausland um Produkte kennenzulernen die es bei uns nicht gibt, und probierten ein paar lokale Getränke (Maracujaschorle- sehr lecker, wenig süß, mit einem lila Etikett). Es gibt ein paar Gassen bei denen die Türen ganz toll angemalt sind, diese schauten wir uns auch an. Es war nicht sonderlich viel los und man konnte überall ganz entspannt lang gehen. Es gab auch einige Restaurants die sehr gut aussahen, nur dafür war es leider noch zu früh am Tag.
Anschließend gingen wir zurück aufs Schiff. Das Pooldeck war ziemlich voll, als wären viele nicht mehr draußen gewesen. Mittags gab es einen Eisbecher von der Eisbar. Wir fanden es super dass dies im Preis mit drin ist. Tim hat meist Spaghtettieis gegessen und ich habe mich durch die Sorten durchprobiert. Meine Favoriten sind Lime, Kirsche und Tiramisu. Zimt gab es bei dieser Reise leider nicht.
Abends gab es wie jeden Tag einen Zettel auf die Kabine mit dem Tagesprogramm. Dieses Mal gab es etwas Besonderes. Am nächsten Tag zwischen 17 und 19Uhr könne man zum Ausflugsschalter gehen und für 35€ einen Flexausflug buchen. Hierbei erfährt man erst am Abend ab 21Uhr welchen Ausflug man dann am nächsten Tag macht, man muss nur auswählen ob man morgens oder nachmittags bevorzugt. Wir überlegten uns dies für Teneriffa auszuprobieren. Auf Teneriffa sind wir während der Reise zweimal und erst beim zweiten Mal haben wir einen Mietwagen gebucht, beim ersten Mal wollten wir einfach in die Stadt aber das klang auch sehr gut.
Santa Cruz de La Palma / La Palma
Auf La Palma sind wir mit einem Mietwagen rumgefahren. Wir haben das auf mehreren Inseln gemacht und alle Autos über Cicar gebucht, das hat überall super geklappt. Die Vermietung findet man meist direkt am Hafenausgang bzw. im Terminal. Die Autos hatten oft schon Schrammen oder kleine Dellen aber nichts Schlimmes. Man muss sie so getankt wieder zurück bringen wie man sie bekommen hat. Beim Tanken zahlten wir immer so zwischen 10 und 15€.
Wir sind in Richtung Norden gestartet und die Küste entlang gefahren. Zuerst haben wir in einem kleinen Ort angehalten der sehr hübsch sein sollte. Hier waren überall Bananenplantagen drum herum. Auch in den Gärten der Leute gab es überall Bananen. Der Ort selbst war ganz niedlich, besteht aber wirklich nur aus ungefähr 4 Straßen.
Bei Los Tilos sind wir ausgestiegen und ein bisschen spazieren gegangen. Dies ist ein Naturpark in dem man viel wandern kann und wenn es neblig ist sieht es aus wie ein verwunschener Zauberwald. Leider war es heute nicht sonderlich nebelig aber es war trotzdem schön anzusehen. Eine halbe Stunde reicht uns locker aus wenn man nicht richtig wandern möchte. Es waren auch ein paar Ausflugsbusse da aber diese hielten an einer anderen Stelle und wir waren fast ganz alleine unterwegs. Dann sind wir die Küste weiter entlang gefahren. Leider war das Wetter nicht so toll, viele Wolken und ab und an auch Regen. Dadurch hatte man weniger Lust zwischendurch auszusteigen und so zog sich die Strecke ziemlich. Man fährt in Serpentinen den Berg hinauf und kommt dann in tolle Wälder und einen Nationalpark. Zwischendurch machten wir in einem kleinen Ort Pause und holten uns Getränke und einen Snack im Supermarkt. Eigentlich ist die Strecke eine Panoramastraße aber wetterbdingt sah man nicht so viel.
Auf der anderen Seite der Insel angekommen wollten wir eine weitere Panoramastraße entlang fahren. Leider war auch hier das Wetter nicht so schön. Wir hatten gehofft dass es auf der anderen Seite des Berges besser ist. Wir fuhren dann durchs Inselinnere zurück in die Stadt und schauten uns Santa Cruz noch ein bisschen an. An der Strandpromenade gibt es die sogenannten Balkonhäuser, diese wurden im 16. und 17. Jahrhundert gebaut und haben die typischen kanarischen Holzbalkone. Hier wurde früher Getreide an der Luft aufbewahrt. Es ist ein schöner alter Ort aber man braucht keinen ganzen Tag dafür.
Danach gingen wir dann zurück zum Schiff und zum Ausflugsschalter um den Flexausflug zu buchen. Hier konnte man auch Ganztagsausflug wählen und so nahmen wir dies und nachmittags. Um 21Uhr war dann an der Kabinentür die Info das unser nächster Tag im Zeichen des Teide stand. Das heißt, dass wir zum Teide fahren, dort eine Stunde wandern, dann Mittagspause machen und dann einen Baum pflanzen um die Natur dort zu erhalten. Da waren wir mal gespannt (dieser Ausflug kostet normal 73€)
Um 19Uhr gab es einen Vortrag über Teneriffa von der Lektorin. Leider passte dieser nicht in die restliche Abendplanung.
Danach gingen wir essen und dann zur Saunanacht. Für diese muss man sich vorab anmelden und dann sind nur so 20 Personen in der Sauna, das ist sehr angenehm.
Santa Cruz de Tenerife / Teneriffa
So um 8Uhr war das Treffen für unseren Ausflug. Er sollte 7,5 Stunden gehen. Wir konnten direkt runter zu unserem Bus gehen und es schien der einzige mit diesem Ausflug zu sein. Der Busfahrer war Spanier und unser Guide Schweizer. Er sprach sehr gutes Deutsch und war sehr freundlich und lustig. Wir fuhren erstmal quer durch die Insel um zum Teide zu kommen. Dabei erzählte er viel über Santa Cruz und die Insel im Allgemeinen.
Zwischendurch machten wir ein paar Fotostopps. Die Landschaft war wirklich wahnsinnig toll. Man sieht verschiedenste Gesteinsschichten und Pflanzen und allen Farbtönen. An einem Stopp führte die Straße durch einen Berg und man sah links und rechts die Schichten im Boden die von rot über grau zu schwarz gingen.
Dann machten wir einen Halt in einem Bereich der aussah wie man sich die Mondlandschaft vorstellt. Roter Sand überall, dazwischen Felsen und nur ganz vereinzelt Pflanzen. Es sah wirklich aus wie von einem anderen Planeten- weite Flächen ohne Pflanzen in unterschiedlichen Farben und zwischendurch immer wieder Steine und Geröll. Unser Guide führte uns hier ein bisschen herum und wir hatten auch genug Zeit um Fotos zu machen. Der Teide hatten leider seine Spitze in Wolken gehüllt, sonst hätte man ihn von hier auch gut sehen können.
Danach machten wir eine kurze Kaffeepause. Es gab Gebäck und Kaffee umsonst. Wir bestellten Saft (Limone und Pfirsich) und das kostete zusammen 3,50€. Es gibt noch eine Kaffeespezialität (Barranquito) die es nur auf Teneriffa gibt, den probierten auch einige.
Im Nationalpark des Teide angekommen parkten wir und dann liefen wir zusammen los. Es ging an einigen tollen Gesteinsformationen vorbei. Wir liefen so 20min einen Weg entlang. Von dort konnten wir selbst noch 20min weiterlaufen bis wir uns dann später am Bus wieder trafen. Jetzt sah man auch die Spitze vom Teide und die Seilbahn. Wir konnten tolle Fotos machen und sahen auch viele Echsen. Die Temperatur war angenehm, es war warm aber mit einem leichten Wind. Insgesamt waren wir hier so 1,5 Stunden.
Anschließend ging es zum Mittagessen auf eine Finca. Hier gab es Runzelkartoffeln mit Mojo, Wein, Tomaten mit Mozzarella und frisch gegrilltes Fleisch. Das war sehr lecker aber es zog sich alles. Nach dem Essen konnte man draußen noch Tiere anschauen aber die waren alle in sehr kleinen Gehegen eingesperrt und sahen nicht sonderlich glücklich aus. Nach einer Ewigkeit sollten wir dann dort einen Baum pflanzen, in diesem Fall eine Weinpflanze. Dafür war schon ein Loch gegraben und ein Freiwilliger von uns musste nur noch die Pflanze aus dem Topf holen, rein setzen und zu buddeln. Unser Guide goss dabei Wasser hinein. Nicht so spannend.
Dann ging es zurück zum Schiff. Die Landschaft auf der Insel ist wirklich schön aber auch ziemlich besiedelt. Leider hatten wir keine Zeit mehr uns die Stadt anzuschauen aber in der Hafeninfo klang diese auch nicht so spannend.
Abends gab es in der Schaubühne die Lesung "Innenkabine mit Balkon", das war sehr gut gemacht und der Raum war voll.
Puerto del Rosario / Fuerteventura
Auf Fuerteventura waren wir schon vor einigen Jahren mal und waren nicht sonderlich begeistert, daher hatten wir hier vorab nichts gebucht sondern überlegt einfach zum Strand zu gehen oder shoppen in einem Einkaufszentrum am Hafen. Nach einem entspannten Frühstück stellten wir fest dass das Schiff ja quasi leer war und ein Blick nach draußen uns jetzt auch nicht unbedingt reizte. Also blieben wir, das erste Mal auf einer Kreuzfahrt in einem Hafen, auf dem Schiff. Es war super entspannt. Wir sonnten uns, nutzen den leeren Pool und aßen mal ein Eis. Mittags gab es einen Döner, dieses Mal mit Hühnchen. Gegen 13/14Uhr wurde es dann nach und nach voller weil die Leute wieder zurückkamen.
Nachmittags gingen wir dann nochmal in die Sauna und am Abend gab es die Abschiedsshow für die Gäste die nach einer Woche gingen.
Las Palmas / Gran Canaria
Heute war für die meisten Abreisetag, für uns nicht J
Wir frühstückten im Atlantik Mediterran (man wird bedient) und suchten dann unsere Badesachen zusammen. Da ja Sonntag war, war es im Ort relativ ruhig. Wir liefen zu Fuß zum Strand und bummelten noch ein bisschen die Promenade entlang. Bei Ale Hop kauften wir ein paar Mitbringsel und süße Flip Flops für mich.
Der Strand (Las Canteras) war gut besucht, viele Einheimische waren da. Er ist insgesamt 3km lang und hate weißen Sand. Das Wasser war sehr angenehm und klar und der Sand weich aber heiß. Hier verbrachten wir ein paar Stündchen, gut eingecremt. Anschließend ging es zurück zum Schiff und wir stärkten uns bei einem Burger.
Abends war das gleiche Programm wie an unserem ersten Abend: Seenotrettungsübung und Willkommensshow. Die Show schauten wir uns daher nicht noch einmal an.
Seetag
Am Seetag hieß es wieder entspannen und essen JDas Pooldeck war gut gefüllt aber wir bekamen ohne Probleme 2 Liegen. Um 11 gab es alkoholfreie Früchte-Bowle und Mittags aßen wir in der Backstube ein Panini mit getrockneten Tomaten, Oliven und Käse.
Nachmittags entspannten wir in der Sauna. Meistens war es hier um 17Uhr relativ voll aber die Zeit passte auch am besten zwischen sonnen und Abendprogramm.
Um 19Uhr gab es einen Vortrag im Theater über Marokko von der Lektorin. Dieser war ganz interessant aber es gab keinen richtigen roten Faden was ein bisschen schade war. Am Abend gab es wieder den Klaviertransport und die Leinen Los Show, wir fanden es schade das innerhalb von 2 Wochen genau das gleiche angeboten wurde obwohl ja einige 2 Wochen fuhren.
Agadir / Marokko
Heute hieß es früh aufstehen denn wir hatten einen Ausflug nach Marrakesch gebucht. Der ging insgesamt 12 Stunden und startete um 7:45. Treffpunkt war in der Schaubar und man konnte sich auch noch Flaschen mit Getränken kaufen (alternativ hätte man auch eine von der Kabine mitnehmen können, kosten das gleiche). Der Bus fuhr dann pünktlich ab und dann ging es in 3,5 Stunden nach Marrakesch. Nach ca. 45min hielten wir am Straßenrand und konnten aussteigen. Am Wegesrand waren Bäume auf denen Ziegen kletterten. Das war schon was Besonderes.
Nach ca. 2,5 Stunden machten wir noch eine Toilettenpause an einer Tankstelle. Die Schlange war lang aber die Toiletten sehr sauber. Hier hielten auch weite Busse und auch Taxis.
In Marrakesch angekommen fuhren wir bis zur Medina (der Altstadt mit vielen kleinen Gassen). Auf dem Weg sahen wir auch das moderne Marrakesch mit noch alten Mauern und Türmchen, das gefiel uns sehr gut. Als wir dann ausstiegen betonte unser Guide dass wir alles mitnehmen sollen was wir die nächsten Stunden brauchen, denn in der Stadt können wir uns nur zu Fuß bewegen und sehen den Bus daher erst bei der Rückfahrt wieder.
Wir liefen zuerst zu einem Palast. Er hat mehrere Innenhöfe und kleine Gärten. Es ist aller sehr schön verziert mit Mosaiken und Säulengängen. Dabei fiel uns auf das hier auch einige rum liefen die nicht sonderlich passend angezogen waren. Ich finde es ist kein Problem sich in einem muslimischen Land mal ein bisschen bedeckter anzuziehen. Ich hatte, so eine weite dünne Stoffhose und dazu ein T-Shirt an. Die Hose hatte ich mir damals, für unsere Dubai-Reise, für wenig Geld bei Amazon bestellt und fand sie damals schon sehr bequem. Das war den ganzen Tag über sehr angenehm zu tragen und man muss da nicht in Hot Pants und mit tiefen Einblicken rum laufen. Unser Guide erzählte viel zu den Räumlichkeiten des Palastes, er sprach auf Deutsch, und der Geschichte. Auch während der Busfahrt hatte er schon viel über Marokko berichtet und auch Fragen beantwortet.
Anschließend ging es zum Mittagessen. Sowas finde ich meist überflüssig weil viel Zeit dafür drauf geht in der man nichts von dem Ort sieht, aber dieses Mal war das Essen wirklich gut und auch landestypisch. Es gab zuerst verschiedene Vorspeisen: Kürbis mit Zimt, Möhren, braune Linsen, angemachte Kartoffeln und dazu Brot. Dann gab es eine Tajine mit Hähnchen, Oliven und Zitrone und Couscous mit Gemüse und Rindfleisch. Das war alles sehr lecker. Abschließend gab es noch Tee und Kekse (die Kekse waren sehr trocken). Dazu kamen dann noch 2 Bauchtänzerinnen. Auch hier waren die Toiletten sehr sauber. Das Ganze hatte eine angenehme Länge und so brachen wir danach in Richtung Souk auf.
Der Souk besteht aus kleinen Gassen an denen überall Geschäfte sind. Hier werden Tücher, Souvenirs, Porzellan, Essen oder Getränke, Aloe Vera Produkte, Kleidung und anderes verkauft. Es gab nur wenige die einen offensiv versucht haben in ihre Läden zu locken. Wir hätten uns in einem Geschäft die Aloe Vera Verarbeitung ansehen können aber da hatten wir keine Lust zu. Wir sind dann weiter zum großen Platz gegangen. Abends ist hier wohl richtig viel los mit Menschen, Essenständen, Verkäufern und Sitzgelegenheiten. Tagsüber waren nur ein paar Saftstände dort und Schlangenbeschwörer oder Männer die einem Sonnenbrillen und ähnliches verkaufen wollten. Hier hatten wir eine Stunde Freizeit was ein bisschen viel war. Richtig in den Souk hinein trauten wir uns nicht da wir nicht sicher waren rechtzeitig zurück zu finden. So liefen wir einmal in Ruhe rum und schauten uns das treiben an und gingen dann in eine Seitenstraße und holten uns etwas zu trinken. Hier saßen wir dann ein bisschen und beobachteten die Leute.
Dann war es auch an der Zeit zum Treffpunkt zurück zu kehren. Wir liefen noch ein Stück und schauten uns einen schönen Garten an bis es dann wieder in den Bus ging. Auf der Rückfahrt erzählte unser Guide weniger und wir konnten ein bisschen schlafen. Es gab auch wieder eine Toilettenpause. Als wir am Schiff ankamen war es schon dunkel. Wir gingen nur kurz auf die Kabine zum frisch machen und dann mal wieder ins Fischmarkt Restaurant. Wir hatten keine Lust auf ein langes Essen im Atlantik. Hier bekommt man zwar nicht alles an Getränken, nur Wein, Wasser und das was es am Automaten nebenan im Ankelmannsplatz gibt aber uns reicht das. Dann sind wir noch fix zur Bailando Show im Theater, diese hat richtig gute Laune verbreitet. Wir waren dann ziemlich erschöpft und nicht mehr sehr lange wach.
Arrecife / Lanzarote
Erstmal war heute ein halber Seetag. Erst um 18Uhr sollten wir auf Madeira ankommen. Also schliefen wir lange und gingen dann in den Ankelmannsplatz frühstücken da wir für das Atlantik zu spät dran waren. Hier war es noch ziemlich voll und wir mögen die ruhigere Atmosphäre im Atlantik deutlich lieber. Dies war auch das einzige Mal auf der ganzen Fahrt das wir im Buffetrestaurant waren. Danach suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen am Pool. Es gab in den 2 Wochen nie ein Problem freie Liegen zu finden- es wurden allerdings auch zwischendurch welche frei geräumt wenn dort lange keiner war.
Mittags aßen wir einen Döner am Bosporus Grill. Ich mag den mit Falafel am liebsten. Es gibt auch, zusätzlich zu den Salaten und Soßen die eh drauf kommen, noch Tomatensalsa, Guacamole und Hummus.
Um 18Uhr legten wir dann pünktlich an und um 19Uhr war Treffen zu unserem Ausflug. Es ging zum Tapas essen und danach auf einen Cocktail ins Lagomar, ein Haus mit Bar und Restaurant das von Cesar Manrique gestaltet wurde. Dies ist ein sehr bekannter Künstler auf Lanzarote und man findet dort immer wieder von ihm gestaltete Gebäude. Wir fuhren mit 5 Vans über die Insel zu einem kleinen Restaurant. Dort gab es dann leckere Tapas wie Runzelkartoffeln mit Mojo, Kroketten aus Hähnchen, Ziegenkäse, Schweinefleisch und anderes. Ein Highlight waren sie nicht aber es schmeckte gut. Dazu gab es Rot- und Weißwein sowie Wasser. Vorab bekam jeder noch ein Glas leckere Sangria. Danach fuhren wir dann zum Lagomar. Nachdem es dort einen Mojito (oder Orangensaft) gab und eine kurze Führung im Museumsbereich, konnten wir noch frei rumlaufen und uns umschauen. Es gibt einen kleinen Pool, indirekte Beleuchtung aus wunderschönen Lampen und viele Palmen. Es war alles sehr schön beleuchtet. Gegen 23Uhr waren wir dann zurück am Schiff.
An diesem Abend gab es auch das Schokofrüchte-Buffet auf dem Pooldeck, leider waren wir dafür 10min zu spät.
Arrecife / Lanzarote
Am zweiten Tag haben wir uns einen Mietwagen genommen. Wir wollten zuerst zum Timanfaya Nationalpark in dem man das Vulkangestein, das auf der ganzen Insel verteilt ist, besonders gut sehen kann. Dieser macht um 9Uhr auf und man sollte dann auch da sein. Also holten wir das Auto um 8Uhr und fuhren direkt los. Wir waren dann so um 9:45 da und es gab schon eine kleine Schlange. Um 9 wurden wir rein gelassen. Der Eintritt kostet 10€ pro Person. Man fährt zu einem Parkplatz, schon durch diese atemberaubende Landschaft, und stellt sein Auto ab. Dann fährt man mit einem Bus für so 30min durch den Nationalpark- das darf man nur mit dem Bus. Wir konnten direkt den ersten Bus nehmen und die Tour war echt toll. Über Band kamen einige Erklärungen in verschiedenen Sprachen, ich meine Spanisch, Englisch und Deutsch. Der Bus stoppte auch an einigen Stellen so dass man Fotos machen konnte, aber ohne aussteigen.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen merkten wir dass es schon deutlich voller geworden war. Jetzt kamen auch verschiedenste Ausflugsbusse. Am Parkplatz ist ein Restaurant. Das besondere hier ist das das Essen über einem Erdloch gegart wird. In diesem Erdloch ist nichts, hier kommt nur die Hitze des Vulkans hoch und die reicht um Lebensmittel wir Kartoffeln oder Fleisch zu braten. An weiteren Stellen wird die Hitze auch noch demonstriert. In einem Erdloch hält ein Guide Stroh hinein- innerhalb von Sekunden fängt dieses an zu brennen. Dann gibt es Löcher in die Wasser gekippt wird und das dann, wie bei einem Geysir, wieder hinaus geschleudert wird durch die Hitze.
Dies schauten wir uns alles an und genossen noch die Aussicht auf den Nationalpark. Dann ging es mit dem Auto weiter. Inzwischen gab es eine lange Schlange an Autos die darauf warteten dass ein Parkplatz frei wird. Das gemeine ist dass man die Schlange erst sieht wenn man in den Park hineingefahren ist, also man zahlt erst und denkt „oh schön nix los“ und dann steht man da 1-2 Stunden. Wir fuhren in Richtung Weinanbaugebiet über La Geria. Hier wird in den Boden ein Loch gebuddelt (überall ist schwarzer Boden durch das Lavagestein), dort kommt die Pflanze hinein und dann baut man einen Halbkreis aus Steinen gegen den Wind.
Wir fuhren in Richtung Norden und machten immer mal wieder Fotostopps oder schauten uns einen Ort an. Die Cuevas de los Verdes und Jameos del Agua liegen direkt nebeneinander, beides sind unterirdische Höhlen. Da die Cuevas de los Verdes sehr eng sein sollen (und wir beide groß sind) entschieden wir uns für Jameos del Agua. Man zahlt 9,50€ Eintritt und geht dann eine Holztreppe hinab. Hier findet man ein Restaurant. Direkt daneben liegt die Höhle bzw. der unterirdische See. Hier leben kleine weiße Krebse die wohl nur in diesen Höhlen zu finden sind. Es gibt ein paar Stufen auf die man sich setzen kann und einen Weg entlang des Sees (mit Steingeländer) um auf die andere Seite zu kommen.
Auf der anderen Seite des Sees gibt es weite Sitzgelegenheiten und dann kann man eine Treppe nach oben gehen, alles in Stein gehauen. Hier findet man dann einen Pool. Der Boden ist aus weißem Stein so dass das Wasser sehr blau erscheint. Es ist wie in einem großen Erdloch, drumherum sind überall Steinwände. Trotzdem wachsen Palmen und schöne Blumen. Man kann auch eine Treppe hoch gehen um sich alles von oben anzuschauen. Hier sind dann auch ein Souvenirshop und der Ausgang. Es gibt auch noch eine Höhle in der sich ein Konzertsaal befindet. Hier finden regelmäßig Konzerte statt. Das muss toll sein mit der Akustik und wenn alles schön beleuchtet ist.
Danach fuhren wir zurück in Richtung Arecife. Wir wollten noch ein bisschen baden. Wir fanden einen schönen Strand, leider in einer sehr touristischen Gegend. Daher gestaltete sich die Parkplatzsuche ein bisschen schwierig. Dort blieben wir dann ein Stündchen und fuhren anschließend zurück zum Hafen.
Abends gingen wir erst essen und dann fand die Saunanacht statt. Das ist immer sehr angenehm. Man ist mit max. 20 Personen von 21Uhr bis Mitternacht in der Sauna. Es gibt 3 Aufgüsse und man kann günstig eine Rückenmassage dazu buchen. Ohne Massage kostet es 29€ und mit Massage 49€, meine ich.
Alternativ hätte es die Schlagershow gegeben im Theater.
Santa Cruz de Tenerife / Teneriffa
Als erstes Ziel hatten wir uns La Laguna ausgesucht. Das ist ein Vorort von Santa Cruz. Ein ganz niedliches Städtchen aber kein Highlight. Wir sind durch ein paar Geschäfte gebummelt und haben auch Kleinigkeiten für Freunde geholt. Es gibt quasi nur eine gerade Straße. An einem Ende ist ein hübscher Platz und an der anderen Seite eine Kirche. Parken kann man auf einem Parkplatz gegen Gebühr. Der war jedoch schon ziemlich voll als wir ankamen und später war die Schlange davor recht lang. Teuer war er jedoch nicht, ich glaube wir haben nur 1,50€ bezahlt.
Dann fuhren wir in Richtung Puerto de la Cruz. Hier haben Freunde vor kurzem Urlaub gemacht und hatten uns ein Restaurant empfohlen. Allerdings war es eine Katastrophe einen Parkplatz zu finden. Bei der dritten Runde war dann etwas im Parkhaus frei. Wir suchten das Restaurant dass sie uns empfohlen hatten und bekamen auch einen Sitzplatz mit Blick aufs Meer bzw. die Bucht. Wir bestellten Runzelkartoffeln mit Mojo, was sehr lecker war ,und dann eine Pizza und Kalamari. Das war alles wirklich gut und auch preislich in Ordnung.
Danach liefen wir noch ein bisschen die Promenade entlang und schauten uns das Badeplateu an. Wir wollten aber lieber einen Strand mit Sand zum Baden und daher fuhren wir weiter zur Playa Jardin. In einer Seitenstraße parkten wir, kostenlos, und liefen dann zu Fuß zum Strand. Das war nicht weit. Der Sand ist schwarz und sehr heiß. Selbst in Flip Flops ist es noch unangenehm. Daher suchten wir uns ein Plätzchen nah am Wasser. Der Weg ins Wasser geht über Kiesel und einige größere Steine aber das Meer an sich hatte eine sehr angenehme Temperatur. Von hier konnte man auch den Loro Parque sehen.
Als wir genug von Wasser und Sand hatten liefen wir, ganz schnell, zu den duschen um den schwarzen Sand abzuspülen und setzen uns dann noch auf eine Mauer zum Trocknen. Hier gibt es eine Stelle wo es viele kleine Steintürmchen gibt.
Dann holten wir uns etwas zu trinken und gingen zurück zum Auto. Auf dem Rückweg hielten wir dann nicht mehr an.
In einigen Restaurants gab es heute wieder das Käsebuffet. Daher gingen wir ins Atlantik und statt Nachtisch bediente ich mich an der leckeren Auswahl. An jedem Käse steht der Name dran und dazu gibt es Kräcker, Weintrauben und Feigensenf.
Im Theater fand die Seekartenverlosung der Reise statt und dann die Show der Musicals, diese war richtig gut. Danach gingen wir noch kurz zur Dessertparty im Diamanten aber das meiste war uns zu süß. Hier gibt es viele kleine Leckereien an einem kleinen Buffet und bei Kellern die damit vorbei laufen.
San Sebastian / La Gomera
Wir legten morgens in San Sebastian an. Der Ort ist nicht groß und der Hafen daher auch nicht. Nachdem wir das Auto übernommen hatten fuhren wir los in Richtung Norden. Man kann an einem Tag einmal um die Insel rum fahren. Zuerst ging es nach Hermigua wo wir aber nur durchfuhren. Hermigua ist umgeben von terrassierten Bananenfeldern und liegt in einem steilen Tal. Unterwegs hielten wir an einigen Aussichtspunkten und traf immer wieder die gleichen Leute da alle anscheinend gleich rum um die Insel fahren. La Gomera ist sehr grün und wir hatten sehr gutes Wetter so dass man weit schauen konnte.
In Agulo machten wir einen Stopp. Die Parkplatzsuche ist hier ein bisschen Glücksache aber wir fanden einen. Der Ort besteht aus kleinen engen Straßen, ganz süß anzuschauen. Es gab einen kleinen Markt wo Einheimische Selbstgestricktes und ähnliches verkauften. Überall sind Bananenpflanzen, auch mitten im Ort.
Weiter ging es nach Vallehermoso. Hier machten wir auch einen Stopp und holten uns im Supermarkt etwas zu trinken und zu essen. Damit setzen wir uns dann auf einen kleinen Platz. Viel mehr gab es hier aber auch nicht zu sehen. Hier ist mehr die Landschaft das Highlight als die Orte selbst. Überall sind kleine Häuser in den Hang gebaut und viele sind bunt angemalt. Man bekommt immer wieder tolle Blicke aufs Meer und auf Steilküsten.
Wir wollten noch an einem Aussichtspunkt halten aber hier war es so voll mit Bussen und Autos das wir keinen Parkplatz bekamen. Wir fuhren daher ein Stück weiter und fanden einen weiteren Aussichtspunkt der ausgeschildert war. Dies erwies sich als Glücksfall- es waren kaum Menschen hier und die Aussicht war einfach nur super. Man konnte ins Tal sehen, die Berge über denen der Nebel zog und man hatte einen tollen Blick aufs Meer.
Das Valle Gran Rey ist ein Tal in das man hineinfährt. Hier muss man dann den gleichen Weg wieder zurück fahren um auf die Hauptstraße zurück zu kommen. Wir fuhren hinunter und am Ende ist ein schöner Ort mit einigen Ferienwohnungen, Restaurants und Shops. Wir fuhren in Richtung Hafen. Hier gibt es einige Anbieter die Walbeobachtungstouren anbieten und damit werben dass sie die Tiere nicht „jagen“ sondern wirklich nur schauen wo welche sind aber ihnen nicht hinterher gefahren wird. Neben dem Hafen gibt es einen kleinen Strand an dem scheinbar nur Einheimische waren. Es gibt sehr weichen Sand und das Wasser ist sehr angenehm. Wir parkten gleich nebenan. Das Meer ist sehr klar und man sah auch immer wieder Fische. Die Temperaturen vom Sand waren aber auch wieder heiß. Nach so einer Stunde machten wir uns fertig. An der Treppe gibt es eine Dusche für entweder den ganzen Körper oder eine extra für Füße/Beine.
Zum Abschluss wollten wir noch im Nationalpark Garanjonay anhalten. Am Laguna Grande gibt es einen Picknickplatz und von hier aus kann man dann durch den Park wandern. Wir wollten nur ein bisschen hineinlaufen um die Natur zu bestaunen. Die Bäume sind mit Moos bedeckt und wachsen in alle möglichen Richtungen. Nach ca. 30min fuhren wir dann weiter in Richtung San Sebastian. Eigentlich wollten wir uns noch den Ort anschauen aber unterwegs entdeckten wir einen Aussichtspunkt an dem wir unbedingt noch halten wollten. Vom Parkplatz aus musste man noch ca. 10min laufen- unter anderen über eine Holzbrücke die über die Straße führte. An der Plattform, die aus Metall auf der Spitze eines Hügels war, waren grad noch 4 andere Touristen und sonst niemand. Man konnte so viel von der Insel sehen und es gab eine Tafel auf der noch erklärt war was man gerade sah. Hier blieben wir ein bisschen und machten ein Zeitraffer für unsere Urlaubsfilm.
Von hier aus ging es dann direkt zum Hafen zurück. Wir gaben das Auto ab und gingen zurück zum Schiff. In der Nähe des Hafens muss auch ein Strand sein denn es liefen auch einige Gäste nur in Badesachen zurück zum Schiff.
Abends war dann die Abschiedsshow im Theater "In 80 Tagen um die Welt". Vorher gingen wir noch einmal lecker essen im Atlantik. Nun hieß es Koffer packen. Wir stellten diese nicht vor die Tür weil wir eh vor 9 abgeholt wurden am nächsten Tag und sie daher direkt mit runter nehmen konnten.
Las Palmas / Gran Canaria
Wir standen früh auf den unser Flieger ging um 11 und um 8:45 war Abholung. Wir standen auf, packten unsere Koffer fertig und gingen dann frühstücken. Anschließend gingen wir mit unseren Koffern von Bord. Obwohl man nicht zu früh runter gehen sollte war schon eine lange Schlange am Busstand. Die Fahrt dauerte dann 30min. Am Flughafen angekommen teilte eine Dame mit zu welchem Check In Schalter alle müssen. Für uns gab es die tolle Nachricht das unser Flieger Verspätung hat und wir uns um Entschädigung kümmern sollen- das klang nicht nach „nur“ 30min Verspätung. Als wir rein gingen war dann als Abflugzeit statt 11:25 auch 14:35 angezeigt.
Am Check-In Schalter standen wir nun erstmal. Es dauerte eine ganze Weile bis diese überhaupt öffneten. Als wir dann endlich dran kamen bekamen wir jeweils einen 10€ Gutschein um uns etwas zu essen zu kaufen. Eine Bestätigung der Verspätung gab es nicht, hier zählt die Ankunftszeit am Ankunftsort und die wissen die ja gar nicht. Also suchten wir uns dann ein gemütliches Plätzchen und nutzen das kostenfreie WLAN. Zwischendurch aßen wir dann bei Burger King und durchstöberten die Geschäfte.
So ging die Zeit ganz gut rum. Um 15:45 ging es dann endlich los. Wir kamen statt um 17:20 so um 22Uhr in Hamburg an. Meine Eltern holten uns netterweise ab und um Mitternacht lagen wir dann endlich im Bett.



























































Kommentare
Kommentar veröffentlichen